Weine & Olivenöl
...beim vermutlich kleinsten
Weingroßhändler Österreichs

Weinliebhaberei

Mein Hauptaugenmerk gilt dem Österreichischen Wein und Italienischem Olivenöl sowie unseren jungen Winzern, welche wesentlich zum hohen Ansehen des heimischen Weins beitragen.


Ich habe es mir zur Hauptaufgabe gemacht nur Besonderes und Ausgefallenes zu bieten. Bewusst habe ich auf die Präsentation in einem aufwändigen Hochglanzkatalog mit einer Vielzahl von abgebildeten Produkten verzichtet, um unnötige Kosten zu sparen. Es ist auch nicht mein Ziel, Winzern und Ölproduzenten langfristige Verträge anzubieten, um ja günstig einzukaufen.

Auch zählen nicht "klingende" Namen, sondern einzig und allein Qualität und das Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn auch der österreichischen Weinszene und dem italienischen Öl meine Liebe gilt, werden keine Mühen gescheut, um auf großen internationalen Messen auch Hervorragendes aus anderen Ländern zu suchen und in mein Angebot für Sie aufzunehmen.

Ob Wein, Kernöl , Brände oder Olivenöl - es wird von mir kein Produkt gekauft, bevor es nicht mehrmals nachverkostet, mit anderen verglichen und als Besonderheit in Preis und/oder Leistung empfunden wird. So freue ich mich, Ihnen meine Produkte in einfacher Weise anbieten zu dürfen und werde keine Mühen scheuen, um meinen Grundsätzen treu zu bleiben.

Sepp Kreidl

WEIN

Wein & Gesundheit

Schon die alten Römer wussten, dass Wein unsere Gesundheit beeinflusst. Hier finden Sie einige interessante Artikel wie sich Wein - in Maßen genossen - positiv auf Ihre Gesundheit auswirken kann.

Alkohol schützt vor Übergewicht.

Weibliche Probanden, die über 13 Jahre hinweg regelmäßig Alkhol zu sich nahmen, legten danach weniger an Gewicht zu als jene Frauen, die keinen oder nur unregelmäßig Alkohol tranken.

Die Forscher zeigten sich angesichts der Ergebnisse überrascht, dass der Kaloriengehalt des Alkohols keine Auswirkungen hatte. In der Studie wurden Daten von fast 20.000 Frauen erhoben. Jene Versuchspersonen, die täglich rund ein Glas Wein oder einen halben Liter Bier konsumierten, hatten das geringste Risiko für eine Gewichtszunahme. Bei der Art des Alkohols gab es allerdings Unterschiede: Beim Konsum von Rotwein wurde der größte Effekt erzielt. (WF/u.a. mit Informationen des Weinreporters)

Meine persönliche Anmerkung: Ich kenne die genaue Studie nicht. Trotzdem vermute ich mal, hier wurde lediglich mal wieder bewiesen, dass Genussmenschen insgesamt bewusster und damit gesünder mit Lebensmitteln umgehen.

Beeinflusst Wein unsere Gesundheit?

Die Völker des Altertums erkannten fast naturgemäß die beruhigende Wirkung des Weines, die bei entsprechender Dosierung auch bis zur Betäubung führt.

Auf der anderen Seite war im antiken Rom die anregende und lindernde Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und den Kreislauf schon bekannt. Wein ist natürlich nur gesund, wenn man ihn in Maßen genießt, nicht in Massen. Die täglich empfohlene Menge an Wein, die man zu sich nehmen darf bzw. soll, schwankt je nach Geschlecht und Alter. Insbesondere den Phenolen, welche hauptsächlich in den Schalen und Kernen der Trauben vorkommen, werden positive Auswirkungen auf den Organismus nachgesagt. Die Phenole, in einem noch nicht ganz geklärten Zusammenspiel mit dem Alkohol, führen zu einer Senkung des Blutdrucks, zu einem Rückgang der schädlichen Blutfette und zu einer Senkung der Thrombose-Risiken. Beim vernünftigen Umgang, und dies kann nicht oft genug erwähnt werden, mit dem Genussmittel Wein, sinken weiters das Risiko an Krebs, Nierensteinen oder Gicht zu erkranken.

Und dass der Wein gut für die Seele ist, wusste schon William Shakespeare vor Jahrhunderten: "Komm, du König, weinbekränzt, Baccus, dessen Augen glänzt: Du verjagst die Leidgedanken! In den Locken Efeuranken, trinkt, bis alle Welten schwanken!"

Rotwein hält Frauenherzen gesund!

Das Team untersuchte die Auswirkungen von Alkoholkonsum auf 102 Frauen unter 75 Jahren, die einen Herzinfarkt überlebt hatten oder bei denen eine Arterienoperation durchgeführt worden war. Es zeigte sich, dass Frauen, die ein Jahr lang täglich eine geringe Menge Wein tranken, über den gesündesten Herzthytmus verfügten. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin "Heart" veröffentlicht.

Der Großteil der bisherigen Studien zu den positiven Auswirkungen von Alkohol auf die Gesundheit wurde mit Männern durchgeführt. Derzeit ist nicht erforscht, warum geringe Mengen von Wein der Gesundheit des Herzens förderlich sind. Die Teilnehmerinnen wurden ersucht, ihren Alkoholkonsum im Laufe eines Jahres aufzuzeichnen. Nach mindestens einem Jahr wurde 24 Stunden lang ein EKG während des Alltags der Teilnehmerinnen durchgeführt. Damit wurden Schwankungen in der Herzfrequenz (HRV) ermittelt. HRV bezeichnet die Veränderungen in den Zeitintervallen zwischen den einzelnen Schlägen des Herzens. Verringerte Zeitintervalle wurden mit einem erhöhten Risiko einer Herzerkrankung und des Todes in Zusammenhang gebracht. Eine Verringerung der Intervalle legt nahe, dass das Herz weniger gut in der Lage ist auf Erfordernisse wie die Erhöhung des Blutflusses während körperlicher Aktivitäten zu reagieren. HRV war bei jenen Frauen am höchsten, die mehr als fünf Gramm Alkohol täglich zu sich nahmen. Das entspricht mehr als einer halben Standardeinheit.

Am geringsten war dieser Wert bei Frauen, die keinen Alkohol zu sich nahmen. Weitere Analysen zeigen, dass die Art des konsumierten Alkohols entscheidend war. HRV war bei jenen Frauen am höchsten, die Wein tranken. Diese Ergebnisse bleiben gleich auch als Faktoren wie Alter, Gewicht und Rauchgewohnheiten berücksichtigt wurden. Bier und Schnaps hingegen hatten wenig Einfluss auf HRV.

Der Wissenschaftler Staffan Ahvne erklärte gegenüber BBC News, dass das Trinken von Wein möglicherweise das Nervensystem beruhige. Das könnte wiederum einen positiven Einfluss auf den Herzrhytmus haben. Menschen, die Wein tranken, schliefen ebenfalls besser, was auch zur Entspannung beitragen könnte.

Ist auch Riesling gut fürs Herz?

Die Weinakademie nimmt aktuelle Pressemeldungen über die besondere Wirkung französischer Rotweine zum Anlass, auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse hinzuweisen. Danach ergaben alle seriösen Studien, dass Wein zwar im Vergleich mit anderen Alkoholika einen Vorteil in seiner gesundheitsfördernden Wirkung hat, dass aber kein signifikanter Unterschied zwischen den einzelnen Weinarten festgestellt werden kann.

Deutscher Riesling oder Weißburgunder, Müller-Thurgau wie Traminer haben deshalb nach Ansicht der Akademie eine ebenso große Wirkung, wie die von anderer Seite propagierten Franzosen.

Wissenswertes

Wir haben hier einige interessante Artikel zu speziellen Wein-Themen aus verschiedenen Fachzeitschriften für Sie zusammengestellt.

Vakuumieren

Eigentlich ganz verständlich, werden doch durch Entziehen der Flaschenluft auch die Duftstoffe aus dem Wein entnommen. Es ist besser, mit einem möglichst dichten Stopfen die angebrochene Flasche zu verschließen. Auch ist es falsch zu behaupten, dass Wein in der angebrochenen Flasche auch nach längerer Zeit keine Qualitätseinbußen erleidet.

Der Großteil aller Weine verliert bereits nach einem Tag, trotz dichtem Verschließen, viel von seiner ursprünglichen Qualität. Lediglich einige wenige, meist in barrique ausgebauten Weine, erhalten ihre Seele - von Farbe über Geschmack - maximal einen Tag lang.

Übrigens - ein paar Tage alte Weinreste können noch für vielerlei Verwendung finden. Zur Geschmacksverbesserung beim Kochen ist meiner Frau ein einige Tage alter Wein aus der 7/10 Flasche und bekanntem Weingut noch wesentlich lieber als frischer, offener Landwein mit Phantasiebezeichnung und unbekannter Herkunft.

Qualitätswein eignet sich auch noch nach ein paar Tagen zur Herstellung von hervorragendem Weinessig. Wollen Sie wissen, wie man so einen macht? Schicken Sie uns einfach eine E-Mail, wir sagen Ihnen, wie es funktioniert.

Süßwein

Gründe dafür gibt es viele, vor allem die geringe Nachfrage, der hohe Einkaufspreis der guten Qualitäten tut sein Übriges dazu. Trotzdem sei an dieser Stelle eine Lanze für das süße Gold gebrochen, wo doch in Österreich viele Produkte von Weltruf erzeugt werden.

Unsere Mehlspeisenküche erfreut sich ebenfalls internationaler Berühmtheit, und beides passt ja hervorragend zusammen. Ein ganzes Flascherl an den Mann zu bringen ist nicht gerade leicht, glasweise als 1/16-Liter angepriesen, wird sich der Erfolg einstellen. Schenken Sie die Süßweine ruhig in große Gläser. Der Gast weiß somit, dass der Wein kostbar ist und zudem kann sich der "Süße" bei mehr Raum natürlich auch viel besser entfalten.

Kühl servieren, aber keinesfalls eiskalt, große Süßweine vertragen bis zu 16 Grad. Wenn Sie es genau nehmen, so sollte die Süße des Desserts in etwa jene seines Begleiters widerspiegeln. Bei zu großen Abweichungen kann das unharmonisch wirken. Abseits des Desserts begleitet das süße Gold natürlich auch Gänseleber und viele Pasteten. Zum Blauschimmelkäse ist es schon fast ein Muss, einen Süßwein zu kredenzen.

So ist es zumindestens beruhigend, dass Sie bei diesen Weinen wirklich keinen Verkaufsstress haben. Die selbe Kraft, die ihn langsam reifen lässt, erlaubt, die Süßweinflasche mehrere Tage lang offen zu halten.

Karl Lettner, PROST

Traminer

Der österreichische Weingeschmack ist im Wandel. Weg von den knochentrockenen Weißweinen, hin zu etwas milderen Weinen. Vergleichen Sie Weine im Stile der Steirischen Klassik vor zehn Jahren (leicht, sehr säurebetont, ...) mit heute. Zum einen werden die Trauben heute öfter mit physiologischer Reife geerntet, zum anderen wird hohe Säure mit etwas Restzucker balanciert.

Bei Riesling im Smaragd (Spätlesebereich) ist Restzucker schon sehr häufig anzutreffen. Beim Traminer leider noch viel zu selten. Der Traminer, wenn er ganz trocken durchgegoren wird, kann leicht bitter wirken. Ziemlich sicher wird er die Erwartungen, die seine fein duftende Nase verspricht, am Gaumen kaum erfüllen. Damit er das kann, braucht er regelrecht etwas Restzucker, Schmalz im Mund. So ausgebaut, folgt dem verführerischen Duft, der tatsächlich oft an Rosen erinnert, ein noch eindruckvolleres Finale.

Als Speisenbegleiter ist der Traminer übrigens sehr vielseitig und aufregend. Vor etlichen Jahren haben wir ein Kulinarium des OÖSV unter das Thema "Traminer" gestellt. Zu jedem der fünf Gänge wurde eine klassische Empfehlung und ein Glas Traminer gereicht. Alle Anwesenden waren verblüfft, wie großartig die verschiedenen Traminervarianten die einzelnen Gänge begleiten konnten.

Beispiel gefällig: Gebratene Gänseleber mit "Gelber Traminer Auslese 99" von Knoll - ein Traum.

Aus: PROST-Journal

Frauen mögen´s ROT

Sie genießt Wein am liebsten gemeinsam mit Freunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie, die zum ersten Mal das Konsumverhalten von Frauen und Wein in fünf Ländern untersucht hat.

Zusammen mit Fach- und Publikationsmedien hat die weltweit größte Weinmesse Vinexpo in Deutschland, Frankreich, England, USA und Japan mehr als 4.000 Frauen zu Ihren Gewohnheiten und Vorlieben zum Thema Wein befragt. In Deutschland waren die Partner der Umfrage Focus und Focus Online. Sechs von zehn Frauen sagen, dass sie mindestens einmal in der Woche Wein trinken.

Nach den USA mit 92,5 % liegt Deutschland mit 66,1 % an zweiter Stelle. Auf die Frage, weshalb sie Wein trinken, antworten 79,3 % aller befragten Frauen, dass sie den Geschmack mögen; in Deutschland sind dies sogar 82,2%. In Frankreich ist die Verbindung zwischen Wein und Speisen der wichtigste Entscheidungsgrund für den Weingenuss.

Weintrinken und eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind für 87,7 % der deutschen Frauen kein Widerspruch. Frauen entscheiden beim Weineinkauf gezielt und bewusst. Die deutsche Weinkonsumentin kauft lieber im Fachhandel (56,4 %). 48,2 % der Befragten kaufen direkt beim Weingut. Das Internet ist weltweit mit 21,1 % und in Deutschland gar nur mit 7,7 % eher gering vertreten. Für die deutsche Weinliebhaberin ist die Herkunft des Weines ein entscheidendes Auswahlkriterium (65,3 %), danach folgen Rebsorte (57,6 %) und schließlich der Preis (35,7 %). In den anderen vier Ländern steht für 56,7 % der Frauen der Preis an erster Stelle. Rot ist übrigens beliebter als weiß: Unter allen befragten Frauen bevorzugten 60,1 % Rotwein, in Deutschland trinken 52,2 % Rotwein.

(WF / Pressemitteilung)

Allerlei

Wussten Sie, dass auch bei Weintrauben DNA-Untersuchungen durchgeführt werden? Diesen und sonstige bunt gemischten Beiträge zum Thema Wein wollen wir hier für Sie bereitstellen.

Braucht Wein Sauerstoff?

Die Zufuhr von kleinen, messbaren Mengen Sauerstoff beschleunige zwar die Reife von Rotweinen aufgrund von oxidativen Prozessen, aber die Weine entwickelten sich über anaerobe (sauerstoff-unabhängige) Abläufe auch ohne Luftzufuhr weiter.

Hart´s Untersuchungen bestätigen ältere Forschungen, die ebenfalls zum Schluss kamen, dass Sauerstoff für die Weinentwicklung nicht notwendig sei und sich Wein demnach auch mit luftundurchlässigen Verschlüssen verfeinern kann. Falsche Traditionen beim Verbraucher, der Mangel an Zivilcourage seitens der Weinproduzenten, Weingesetze, die Dreh-, Kapsel- oder Glasverschlüsse für Qualitätsweine verbieten, und starke Kork-Lobbys sorgen dafür, dass Wein nach wie vor unter der zweitschlechtesten aller Verschlussarten zu leiden hat (schlechter war nur der von den Römern in Olivenöl getunkte Stoffpfropfen).

Während die Gesundheitsbehörden in unseren Weinkellern den kleinsten Fliegendreck beanstanden, hält sich niemand darüber auf, dass ein mit höchstem Aufwand hergestelltes Qualitätsprodukt mit einem absolut unhygienischen, chemisch und biologisch unsicherem Stück Material in Dauerberührung kommt. Der Schaden, den Kork anrichtet, ist unermesslich, auf jeden Fall viel größer als gemeinhin angenommen.

Die sogenannten Korkler sind lediglich die Spitze des Eisbergs, und die ist bekanntlich ungefährlich, da weithin erkennbar. Eigentlich ist es absolut unverantwortlich, das Schicksal einer teuren Flasche Wein wie Barolo einem übelriechenden, chemisch behandeltem Rindenstück anzuvertrauen.

Aus Merum 03/05

Südtiroler Verwandtschaften.

Und schließlich besäße auch der Gewürztraminer mehrere Heimstätten.

All dies ist kein Familienklatsch unter den Weingütern Südtirols, sondern entspricht vielmehr den neuesten Erkenntnissen der Forschung über Rebsorten-DNA. Über den letzten Stand der Dinge informierte der aus Sion (Schweiz) stammende Wissenschaftlicher José Vouillamoz anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes "Die Weingüter Südtirols". "Herkunft und Verwandtschaft Südtiroler und internationaler Rebsorten" war das Thema, zu dem die Wissenschaft mit einigen überraschenden Neuigkeiten aufzuwarten hat.

Untersuchungen an den Universitäten von Davis in Kalifornien und von Lausanne in der Schweiz sowie am Agrarinstitut von San Michele all´ Adige (Trentino) haben Erkenntnisse gebracht, die die bisherige Geschichte der Rebsorten weitgehend auf den Kopf stellen. Der seit dem 16. Jahrhundert in Südtirol bekannte Lagrein ist und bleibt eine autochthone Rebsorte. So viel steht fest.

Etwas überraschend ist allerdings die Tatsache, dass einer seiner beiden Elternteile der bereits um 1480 erwähnte Teroldego aus dem Trentino ist. Den zweiten Elternteil konnte die Wissenschaft noch nicht identifizieren. Dafür weiß man, dass der Trienter Marzemino ebenfalls vom Teroldego abstammt und somit ein Bruder des Lagrein ist. Der Traminer hat den Pinot in seinem Stammbaum und zeigt sich in zwei hauptsächlichen Erscheinungsformen: Dem Savagnin in Frankreich und dem Gewürztraminer in Südtirol. Tramin darf sich also weiterhin "Heimat des Gewürztraminers" nennen, wenn auch nicht mehr ganz so exclusiv.

Zum Vernatsch: Für José Voillamoz ist die Vernatsch-Familie eine Gruppe von Rebsorten, die unter gleichen Anbaubedingungen und Erziehungsmethoden gedeihen, aber untereinander genetisch verschieden sind. Genaueren Aufschluss darüber müssten aber erst weitere Untersuchungen geben.

Aus: Merum 03/05

OLIVENÖL

Olivenöl & Gesundheit

Koronare Herz-Erkrankungen? Cholesterin? Thrombose? Hier erfahren Sie, welche gesundheitlichen Vorteile der Genuss von Olivenöl bringt.

Wundermittel Olivenöl.

In den letzten Jahren sprechen immer mehr wissenschaftliche Befunde dafür, dass Antioxidantien gegen oxidativen Stress und die Oxidation von LDL-Cholesterin schützen können.

Cholesterin, Herzinfarkt und Thrombose: Eine Diät mit Olivenöl als überwiegender Fettquelle beugt dem Anstieg des Cholesterinspiegels im Blut und dem Bluthochdruck vor und schützt vor Herz-Kreislauf-Problemen, vornehmlich Herzinfarkt und Thrombose sowie anderen Zivilisationskrankheiten.

Alterung: Der hohe Gehalt an Vitamin E und an Antioxidantien des Extra Vergine sorgen zusammen mit der einfach ungesättigten Fettsäure für eine Verzögerung der Alterung der menschlichen Zellen.

Diabetes: Studien haben gezeigt, dass der regelmäßige Genuss von Olivenöl bei Diabetikern zu einem günstigeren Blutzuckerprofil führt.

Übergewicht: Dank seines kräftigen Geschmacks kann Extra Vergine in geringeren Mengen eingesetzt werden als andere Öle, was für Menschen wichtig ist, die an Gewichtsproblemen leiden.

Krebs und Gallensteine: Die bisherigen Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Nahrungsfettaufnahme und Krankheiten des Gastrointestinaltrakts sprechen dafür, dass sich eine erhöhte Aufnahme von einfach ungesättigten Fettsäuren bei Erkrankungen wie Magen- und Darmgeschwüren sowie Gallensteinen günstig auswirkt. Die Magensäuresekretion wird verringert und der Gallensteinbildung wird vorgebeugt. Des Weiteren weisen wissenschaftliche Studien darauf hin, dass hoher Olivenölkonsum das Risiko für Brustkrebs bei Frauen und Pankreaskrebs senkt.

Hautkrebs: Extra Vergine, unmittelbar nach dem Sonnenbad aufgetragen, verlangsamte in Versuchen japanischer Forscher das Waschstum von Hautkrebs bei Mäusen.

Hitzestabilität beim Olivenöl: Entgegen weit verbreiteter Meinung verträgt Olivenöl hohe Temperaturen beim Kochen besser als andere Öle und ist deshalb zum sanften Anbraten bestens geeignet. Einfach ungesättigte Fettsäuren bleiben beim Erhitzen länger stabil als mehrfach ungesättigte. Extra Vergine wird auch Dank seinem Gehalt an natürlichen Antioxidantien durch Hitze weit weniger geschädigt als raffinierte Öle.

Verstopfung: Ein Löffel Extra Vergine am Morgen auf nüchternem Magen sorgt für Wohlbefinden und geschmeidigen Stuhl.

Maximale Erhitzbarkeit von Speiseölen und Speisefetten: Butter 110° Margarine 150° Maisöl 160° Soja- und Sonnenblumenöl 170° Schweinefett 180° Olivenöl 220°.  Am schlechtesten geeignet für das Anbraten und Frittieren sind Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Distelöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl. Olivenöl mit seinem hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren und seinen natürlichen Antioxidantien wird durch Hitze weit weniger rasch geschädigt. Will man der Entstehung schädlicher Stoffe vorbeugen, sollten aber beim Braten auch mit Olivenöl Temperaturen über 180°/190°C auf jeden Fall vermieden werden (Achtung: In der Küche entstehen beim Erhitzen ungleich mehr schädliche Stoffe als bei industriellen Prozessen wie etwa der Raffinierung!)

Quelle: Merum Nr. 5/02 

Der gesundheitliche Aspekt:

Der Gedanke an Olivenöl als reines und einfaches Würzmittel gilt schon lange als überholt. Natives Olivenöl Extra besteht zu mehr als 98% (Seifenanteil) aus Triglyceriden, d.h. Lipiden und zu seinem Restanteil (unverseifbar) aus über 200 wichtigen chemischen Substanzen wie Kohlenwasserstoffen, fettlöslichen Vitaminen, Phenolen, etc.

Diese sind die nährstoffreichen Bestandteile des Öls. Natives Olivenöl ist reich an Vitamin E. Dieses Vitamin stärkt unser Immunsystem und schützt durch Bekämpfung freier Radikaler vor Zellalterung. Der Glaube und die Selbstüberzeugung, dass es "fettarme" und "fettreiche" Olivenöle gibt, ist falsch. Aus diesem Gesichtspunkt betrachtet macht es keinen Unterschied, ob ein Öl süß, würzig oder bitter ist. Im Olivenöl sind 9Kcal pro Gramm, gleich aller anderen Fette, enthalten.

Positive Effekte der Mittelmeerdiät.

Studienteilnehmer waren Menschen, die ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten haben aber noch nicht daran erkrankt waren. Wie spanische Forscher im New England Journal of Medicine schreiben, hatten jene Personen, die sich vier Jahre lang mediterran ernährten, ein 30 Prozent geringeres Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden.

Quelle: Der Standard vom 27.02.13

Gesundes Kratzen im Hals.

Möglicherweise beuge der regelmäßige Verzehr von Olivenöl genau wie Ibuprofen bestimmten Krebsarten und Herz-Kreislauf-Leiden vor, berichten die Wissenschaftler in der neuesten Ausgabe des britischen Fachblattes "Natures".

Ausgangspunkt für die Untersuchung war die Beobachtung, dass Olivenöl wie Ibuprofen ein Brennen im Hals verursacht. Gary Beauchamp vom Monell Chemical Senses Center der University of Sciences in Philadelphia und sein Team identifizierten daraufhin den verantwortlichen Inhaltsstoff und nannten ihn Oleocanthal. Weitere Untersuchungen zeigten, dass Oleocanthal genau wie Ibuprofen die sogenannten Cox-Enzyme im Stoffwechsel hemmt, die an bestimmten Entzündungsreaktionen im Körper beteiligt sind.

50 Gramm Olivenöl am Tag haben etwa zehn Prozent der Wirkung einer Ibuprofen-Dosis für Erwachsene. Ein hoher Anteil an Oleocanthal verdünnt das Blut genau wie Ibuprofen und andere nicht-steoidale Entzündungshemmer und beugt bestimmten Krebsarten vor.

Aber wohlgemerkt: Das Ganze funktioniert nicht mit den pissgelben Brühen der Billiganbieter. Die meisten der für die menschliche Gesundheit wertvollen Oliven-Stoffe sind hochanfällig auf Oxidation. Wer gesund leben will, muss sich mit seinem Haushaltsbudget entsprechend engagieren! Nur hochwertige, von oxidativen Schädigungen bewahrte Olivenöle besitzen einen hohen Anteil an gesunden Stoffen. Diese kratzen nicht nur im Hals, sie kosten auch etwas mehr.

Aus Merum 05/05

Wissenswertes

Sie wollen wissen, wie man hochwertiges Olivenöl erkennt? Wie man es richtig lagert? Hier haben wir einige interessante Artikel für Sie zusammengefasst.

Wie erkenne ich hochwertiges Olivenöl?

Der Unterschied in Farbe, Geruch und Geschmack rührt einzig und allein von der Verschiedenartigkeit der Inhaltsstoffe her, die sich folglich aus diversen Pflanzensorten, dem Reifegrad der Oliven, dem angewandten Extraktionstyp und dem Boden des Ursprungsgebietes ergeben.

  • Generell ist Öl jüngeren Jahrgangs sicher in Geruch, Farbe und Geschmack lebhafter, frischer sowie angenehmer wie älteres Öl.
  • Ein neues Öl wird einem alten Öl wohl stets vorzuziehen sein, sei es durch seine geringere Säure (und damit besseren Verdaulichkeit) oder sei es für seinen Gehalt an organoleptischen Substanzen, die (Phenol allem voran) mit der Zeit verloren gehen.
  • Der Säuregehalt eines nativen Öls darf nie 0,8% überschreiten. Ideal wäre ein Wert für freie Fettsäure um 0,2%.

Wichtig ist zu wissen, dass niemand ohne Zuhilfenahme von Laboranalysen feststellen kann, ob ein natives Olivenöl extra sauer ist oder nicht. Oft wird der Säuregehalt mit Herbheit verwechselt - ein Eindruck, den ein für gewöhnliches junges Öl aus Oliven, die noch nicht ihren vollständigen Reifegrad erreicht haben, beim Verkosten am Gaumen hinterlässt. Wenn auch nur leicht und angenehm, ein gutes natives Olivenöl Extra sollte bei der Kostprobe stets mit einer bitter-würzigen Note abschließen.

Auch eine weniger sachkundige Person kann durch Verkostung sowohl die positiven als auch negativen Nuancen erkennen. Olivenöl ist in seinem Geschmack so vielfältig wie Wein. Der eine trinkt nur seinen Hauswein, der andere hat für jedes Gericht und für jeden Anlass den richtigen Wein zur Hand. Wir empfehlen, sich nicht auf ein Olivenöl festzulegen, sondern verschiedene Olivenöle zu probieren und so ein wenig zu experimentieren. Wenn Sie negative Erfahrungen mit Olivenöl gemacht haben, ist dies am ehesten durch ranzige oder anderweitig nicht extra native Olivenöle, die falsch etikettiert wurden, zu erklären. Ein gutes extra natives Olivenöl schmeckt immer fruchtig und ist frei von jeglichen unangenehmen Geschmackssensationen.

Merkmale für hervorragendes Olivenöl

  • Es muss fruchtig nach gesunden, frischen, grünen oder reifen Früchten riechen.
  • Freie Fettsäuren mit Werten um 0,2 % ist Voraussetzung für gutes Öl, bedeutet aber nicht, dass das Öl nicht andere Qualitätsmängel aufweist. Der bittere Geschmack des Olivenöls belegt die Frische und hohe Qualität des Olivenöls sowie den hohen Anteil von Antioxidantien. Lesen Sie in der Beilage, wie wichtig Antioxidantien in unseren Lebensmitteln sind.
  • Es soll bitter und scharf schmecken Verordnung der EU: Fettsäureethylester (FAEE) und Fettsäuremethylester (FAME) dürfe gemeinsam 75 mg pro kg nicht übersteigen.
  • Olivenöl der bestehen Qualität sollte mindestens 500 mg/kg Polyphenole und Tocopherole beinhalten. Spitzenwerte liegen bei 800 mg/kg und darüber. Je mehr von diesen Stofen Olivenöl enthält, desto besser schmeckt und hält es. Lesen Sie in der Beilage, warum Polyphenole und Tocopherole so wichtig sind.
  • Der Jahrgang des Öls sollte unbedingt an der Flasche angegeben sein. Die meistens auch angegebene Haltbarkeit ist nicht von Bedeutung, weil diese von der Lagerung abhängig ist.
  • Olivenöl sollte nicht älter als 1 Jahr sein.
Der große Schwindel mit Olivenöl.

Hier überall haben Sie die Möglichkeit, unser Olio d´Oliva "Extra Vergine" zu verkosten: Hotel Kramsacher Hof in Kramsach, Café Restaurant Hacker in Rattenberg.

Wenn Sie wirklich alles vom Olivenöl wissen möchten, gibt´s das "Dossier Olivenöl" von Merum zum Selbstkostenpreis von € 9,- bei uns. Alle unseren Olivenöle sind zu 100% reines, italienisches Olivenöl der Güte "Extra Vergine", naturbelassen, handgelesen und kalt gepresst.

Von der Blüte bis zur Pressung laufender Qualitätskontrolle unterworfen. Auf speziellen Olivenöl-Verkostungen ausgesucht und von uns als qualitativ hochwertigste Produkte des Gesamtangebotes mit bestem Preis/Leistungsverhältnis bewertet.

Olivenöle richtig lagern.

Natives Olivenöl Extra verlangt dieselbe Sorgfalt während der Herstellung auch bei der Lagerung:

  • Olivenöl sollte unbedingt lichtgeschützt und kühl gelagert werden.
  • Olivenöl sollte nicht länger als 1 1/2 Jahre gelagert werden. Nur Olivenöl kaufen, bei dem auch das Ablfülldatum auf der Flasche angegeben ist.
  • Olivenölflaschen nur stehend lagern, weil die Verschlüsse nicht immer dicht sind.
  • Auch wenn "Extra Vergine" auf der Flasche steht, ist dies noch lange keine Gewähr, dass es sich um Öl der angegebenen Qualität handelt.
Olivenöl Magazin

Blättern Sie in unserem Online-Magazin und erfahren Sie mehr über Olivenöl!

SHOP - unser Sortiment an erlesenen Tropfen

Bei all den von mir gelieferten Waren handelt es sich um ausgesuchte, nicht alltägliche Produkte, welche
mehrmals nachverkostet und mit anderen verglichen werden.


All meine Weine und Olivenöle wurden aufgrund des Preis/Leistungsverhältnisses als Besonderheit empfunden und deshalb gekauft. Diese Produkte sind aufgrund ihrer hohen Qualität meist nur in geringen Mengen verfügbar. Mein Leitbild ist: "Nur mehrmals selbst gekostete - und für gut befundene Ware zu kaufen". Es ist mir deshalb nicht möglich mit Winzern und Olivenölproduzenten einen längerfristigen Liefervertrag einzugehen, "weil halt ein anderer Jahrgang nicht immer gleich gut schmeckt".

Schon aus diesem Grund sind die angebotenen Produkte, vom gleichen Jahrgang, manchmal nur in beschränkter Menge erhältlich. Es ist eben Wein und Olivenöl vom Wetter und Können des Erzeugers abhängig.

Größtenteils fehlen die Jahrgangsangaben des jeweiligen österreichischen Weins! Auch der Alkoholgehalt stimmt nicht immer genau. Bei einem Teil der Weingüter, welche uns beliefern, schätzen wir die seit Jahren hohe, gleichbleibende Qualität. Die Jahrgangsangaben fehlen meistens bei den Weinen, die am häufigsten getrunken werden und deshalb öfters im Weinlager nachzufüllen sind. Dabei passiert es immer wieder, dass mehrere Jahrgänge vorrätig sind. Bitte fragen Sie einfach nach, wenn Sie diesbezüglich genaue Auskunft haben wollen.

Preise Rotwein
Preise Weißwein
Preise Olivenöl
Preise Specials

Kontakt und Standort

Weingroßhandel Kreidl | Badl 99 | A-6233 Kramsach | Tel. +43 5337 6161 | M. +43 664 8099011 | Fax +43 5337 62185 | info@wein-kreidl.at